Internationale Laborberatung


Für jedes Labor das Richtige, nicht für alle Labors dasselbe!

Wissensmanagement - das Kapital jeden Labors

Wissen ist das Kapital eines jeden Labors, nicht das Equipment. Wissen wird von den Mitarbeitern generiert, und zwar von allen, pausenlos. Die Qualität und Verfügbarkeit des gesamten Wissens sind existenzielle Merkmale und machen den Unterschied im Markt. Dabei hat sich auch der Anspruch an Wissen gewandelt. Früher reichte es, fachliches Wissen zu bewahren, typischerweise in Laborbüchern, die mit größter Sorgfalt geführt und über Jahrzehnte aufbewahrt wurden.

Das reicht schon lange nicht mehr. Die immer schneller auflaufende Flut von Daten, die steigenden Ansprüche an die Leistungen der Labors usw. erzwingen eine Fülle an Wissen, die sich nicht mehr in Laborbücher zwängen lässt. Zudem wurde viel zu lange sehr nachlässig mit Wissensverlust jedweder Art umgegangen.

Dabei wurde auch viel zu lange in vielen Labors nicht mehr auf den Grundsatz geachtet, dass das im Labor erarbeitete Wissen keine Privatsache ist, sondern dem Labor gehört und dessen Existenz sichert. So haben immer mehr Mitarbeiter beim Verlassen des Labors ihr Wissen mitgenommen und so das Geschäft beeinträchtigt, wenn nicht gar massiv geschadet.

Die Bedeutung des Themas Wissenstransfer und Wissensmanagement ist angesichts des demographischen Wandels bereits seit geraumer Zeit nicht mehr zweifelhaft. Das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern in Unternehmen und der damit verbundene Verlust von wichtigen Erfahrungsträgern stellen die Organisationen zunehmend vor Herausforderungen und werfen Fragen auf, die zu einem steigenden Bewusstsein für die Problematik führen. Diese Entwicklung wird nun auch in den aktualisierten Qualitätsmanagementnormen aufgegriffen, die den professionellen Umgang mit dem Wissen der Organisation fordern. Weiterhin undurchsichtig bleibt jedoch für viele Verantwortliche der Prozess, durch den das relevante Wissen im Unternehmen gehalten werden kann.

Folgende Schritte sollen dabei helfen:

1. Identifizierung der relevanten Wissensträger

Am Anfang steht die Betrachtung der Belegschaft hinsichtlich der Relevanz und Notwendigkeit des Wissenstransfers. In diesem ersten Scan wird zwischen Mitarbeitern differenziert, bei denen das Thema Wissenstransfer definitiv auf die Agenda gehört und zwischen Mitarbeitern, bei denen man sagen kann, dass ihr Ausscheiden aus der Organisation unter Betrachtung des Wissensaspekts unproblematisch ist, da beispielsweise auch andere Mitarbeiter über das relevante Wissen verfügen oder es vollständige Aufzeichnungen des Wissens gibt. Für diese Betrachtung käme z. B. ein einfaches Ampelschema in Betracht.

Die Betrachtung erfolgt durch die Verantwortlichen, welche die Höhe des Risikos für das Labor bei Wissensverlust bewerten. Damit erhält das Labor eine Übersicht die offenlegt, wo Transferprozesse eingeführt werden müssen und mit welcher Priorität dieses zu bewerkstelligen ist.

2. Darstellung des transferrelevanten Wissens

Wenn im ersten Schritt mithilfe der Transferampel Mitarbeiter identifiziert wurden, die alleinige Träger sehr spezifischen und relevanten Wissens sind, sollte dieses kritische Wissen zunächst bestimmt werden. Hierzu wird das Wissen zusammen mit dem Mitarbeiter in 6 Kategorien gegliedert und identifiziert.

3. Erstellung eines Transferplans

In diesem Transferplan wird definiert,

Wollen sie erfahren, ob Sie den Umgang mit Wissen allumfassend im Griff haben, so empfehlen wir unseren Laborcheck. Benötigen Sie aktive Unterstützung, so sprechen Sie uns an.